Das Pferd als Herdentier
17. März 2007 | Von Astrid | Kategorie: Allgemein
Das Pferd ist ein typisches Herdentier. Innerhalb der Herde herrscht eine klar festgelegte Rangordnung. Das eingebettet sein in die feste Rangordnung vermittelt dem Pferd vor allen Dingen Sicherheit.
Oft wird die Herde von einer Leitstute geleitet. Der ranghoechste Hengst wird als Leithengst bezeichnet, nur er deckt die Stuten der Herde. Während die Leitstute die Herde anführt und die Aktivitäten und Wege bestimmt, ist der Leithengst in erster Linie fuer die Verteidigung zuständig. Auf der Flucht läuft er hinten, um langsamere Tiere anzutreiben und gegebenfalls die Herde gegen den Angreifer zu verteidigen.
Als Steppenbewohner ist das Pferd im Gegensatz zum Esel ein Fluchttier, das Gefahren reflexartig durch schnelle Flucht abzuwenden versucht. In der Haltung als Haus- oder Nutztier sind vor allem Stuten und Wallache verbreitet, die sich in den meisten Fällen problemlos in einen mehr oder weniger großen Herdenverband einfügen.
Hengste sind wegen ihres starken Fortpflanzungstriebes schwierig zu halten und nicht leicht berechenbar. Wittert der Hengst eine rossige Stute, lässt er nichts unversucht, um zu ihr zu kommen. Hengste werden in aller Regel in separaten Ställen gehalten.


