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Wenn unser Pferd älter wird


20. Februar 2008 | Von | Kategorie: Mensch und Pferd

Während in Deutschland die durchschnittliche Nutzungsdauer des Warmblutes auf unter zehn Jahren gesunken ist, scheinen Ponys auch mit zwanzig Jahren oft noch in Gänze für das Reiten einsetzbar zu sein. -Diese Haflingerstute ist achtzehnjährig und noch grundsätzlich fit. Zweistündige Ritte über Berg und Tal sind kein Problem, selbst vierstündige Wanderritte nicht.

Aufgewacht beim Traben
Carinka (Haflinger – Feb. 08), 18 Jahre alt

Heute darf frei gelaufen werden, aber dennoch einigermaßen kontrolliert bitte. Ich pflege deshalb zuerst 20 min zu longieren, damit die Stute nicht mit kalter Muskulatur völlig kopflos umherrast. Eben, nach dem Entfernen der Longe trabte sie noch in lockerer Dehnungshaltung ihre Runden. Plötzlich, wie auf dem Foto zu sehen ist, wacht sie auf, nimmt den Kopf nach oben und packt den Turbo aus. Sieht noch recht gut aus, auch wenn die weißen Stichelhaare mehr geworden sind und sich die Rückenlinie allmählich nach unten neigt.

Dumm ist nur: Eines Tages muss auch das beste Pferd mal in Rente geschickt werden und irgendwann ist dessen Lebenszeit auch ganz abgelaufen.  Man muss sich überlegen, wie man das Ganze dann organisatorisch und finanziell am besten regeln kann, wenn man einen nicht mehr reitbaren “Pferderentner” hat, aber dann auch wieder ein jüngeres Pferd anschaffen muss, zumindest sofern man sich weiterhin regelmäßig reitender Weise durch das Leben bewegen möchte.

Vielleicht schreibt ihr mir mal den ein oder anderen Kommentar, wie ihr das macht. Wäre super!

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Ein Kommentar
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  1. Hi Astrid,
    ich habe einen neunzehnjährigen Warmblüter namens “Burgund”, der wegen Hufrollenentzündung schon seit drei Jahren nicht mehr geritten werden kann. Ich habe ihn für 150 € in “Vollpension” auf einen Gnadenbrothof gestellt und mir einen jungen Criollo zugelegt.

    Wenn Burgund im Schritt aber auch Schmerzen bekommt, soll er eingeschläfert werden. Leider weiß ich von Fällen, wo Tierärzte sich weigern die Pferde dann endlich einzuschläfern, weil sie mit Schmerzmitteln noch irgendwie weiterleben könnten.
    Das macht mir Sorgen. Das ist erstens falsch verstandenene Tierliebe und Pferde sind Lauf- und keine “Stehtiere” und sie sind auch zu teuer, um sie in solchen Fällen trotzdem noch dauerhaft zu medikamentieren, nur um sie Guten Gewissens am Leben zu erhalten. Wie siehst du das eigentlich? Deine Manu

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