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Wann und wie wieder reiten nach Hüftprothese?


28. Februar 2009 | Von | Kategorie: Reiten bei Behinderung

Vor einem knappen Jahr bekam ich mit 51 Jahren eine MCMinn Hüftprothese. Ich dachte bisher eigentlich immer, dass es mit der Reiterei dann zwangsläufig vorbei ist. Jetzt habe ich hier gelesen, dass du (Astrid) sogar mit 2 Prothesen wieder reitest. Das lässt mich hoffen. Irgendwie habe ich aber doch auch Angst runter zu fallen, du nicht? Der Supergau ist für mich der Sturz vom oder sogar mit dem Pferd, womöglich fiele ich ausgerechnet auf die operierte Seite. (Gesetz des Murphie) Ich habe drei wesentliche Fragen zum Reiten mit Hüftprothese:

  • Wie gehst du mit der Sturzgefahr mental um und wann hast du dich nach der OP wieder auf das Pferd getraut?
  • Was hälst du von (gelenkschonenden) Gangpferden?
  • Weißt du, ob sich die Prothese durch den Reitsport früher auslockern könnte?

Freue mich von dir zu hören und besten Dank für das Freischalten.


23 Kommentare
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  1. Danke für deinen Beitrag. Es freut mich, dass du darüber nachdenkst, trotz der HTEP wieder zu reiten. Also, ich vermute mal, wegen der Prothese bist du sicher wieder beweglicher und belastbarer und die Reiterei wird dir dann unter Umständen noch mehr Freude bereiten als zuvor. Jetzt zu deinen Fragen:

    Zur Sturzgefahr: Man kann und soll es nicht beschönigen. Es besteht leider permanent die Gefahr vom Pferd zu fallen. Du kannst nur die Risiken minimieren, in dem du die Gefahr nicht suchst, dich also nur auf gehorsame und nervenstarke Pferde setzt und nicht gerade mit unkontrollierten Tempo durch die Gegend saust. Wenn du kannst, kaufst du dir vielleicht in Zukunft mal ein eigenes und bildest es dir “behindertengerecht” aus (Bodenarbeit, Schrecktraining, Zirkuslektionen – was auch immer). – Das ist übrigens eine schöne und belebende Aufgabe!
    Allgemein gilt, je öfter du dich auf’s Pferd setzt, je sicherer, wirst du dir wieder werden. Wenn du das nicht machst, wirst du das womöglich eines Tages bedauern, es nicht versucht zu haben. (Nur orthopädisch gesehen, kann ich die Gegebenheiten allerdings nicht beurteilen. Da solltest du dir die Meinung deines/deiner Ärzte einholen, aber ich denke, das ist ja klar.)

    Gangpferde finde ich prima, wenn man Gelenkprobleme hat und vorwiegend ins Gelände möchte. Dann gibt es kaum etwas besseres, weil man mit diesen Pferden, egal ob Paso Peruanos, Aegidienberger, Isländer o.a. praktisch immer erschütterungsfrei unterwegs ist. Einen Dressurreiter im Herzen werden diese Pferde aber nicht zufrieden stellen, fürchte ich.

    Darüber, dass eine Prothese durch die Reiterei früher auslockert, gibt es meines Wissens keine Erkenntnisse. Weshalb das Reiten mit Gelenkersatz mitunter kritisch gesehen wird, bezieht sich auf die Sturzgefahr. – Du kannst allerdings auch aus ganz anderen Gründen mal fallen. Zur vorzeitigen Auslockerung führt soweit ich weiß, wenn die Prothese nicht achsengerecht eingesetzt wurde, Stoßbelastung, wie beim Tennisspielen, Joggen, erhöhtes Körpergewicht, ungenügend stützende Muskulatur oder Osteoporose und einige andere Erkrankungen. Über die von dir genannte (noch recht junge) McMinn-Prothese gibt es zur Verweildauer noch keine Langzeitstudien. (Darüber kann dir dein Orthopäde sicher auch Auskunft geben.)

    Also, nur Mut! Bitte melde dich und teile uns mit, wie es bei dir reiterlich so weitergeht. Das interessiert sicher auch andere Betroffene, kann ich mir vorstellen.
    Sei gegrüßt Astrid

  2. Ich sehe das wie Astrid. Das Leben soll ja nach einer Prothese wieder oder immer noch Freude machen und das wird es nicht, wenn man sich den Wunsch zu reiten deswegen versagt. Ich halte das Thema Pferde-Erziehung auch für sehr wesentlich und würde keine Risiken eingehen, wie Springreiten oder schnelle Geländeritte und so weiter.

  3. Ich habe ein künstliches Kniegelenk und musste mich auch schwer überwinden, bis ich mich wieder auf ein Pferd traute. Bis jetzt habe ich es nicht bereut. Ich reite nun seit 3 Jahren wieder. Leute traut euch, aber geht keine unkalkulierbaren Risiken ein. Extreme Geländeritte, fremde Pferde und Springen sind für mich tabu!

  4. Hallo,
    mir wurde am 1.4. 2009 eine unzementierte Hüft-Tep eingesetzt. Ich würde gerne wieder Reiten und und wünsche mir Erfahrungsberichte meiner “Schicksalsgenossen” :-) . Besonders interessiert mich, wann ich wieder mit dem Reiten anfangen kann und worauf ich dann achten sollte .
    Herzliche Grüße
    Djamila

  5. Hallo Djamila,
    oh, dann war das ja erst vor kurzem. Ich drücke dir fest die Daumen, dass noch mehr reitende Menschen mit Hüftprothesen das Blog mit dem Post finden und auch etwas für dich bzw. für uns alle reinschreiben. (Ihr müsst das ja nicht unter eurem echten Namen schreiben. Dann dürfte dem eigentlich nichts im Wege stehen.)

    Auch ich freue mich natürlich auf eure Beiträge. Viele Grüße Astrid

  6. Super, dass ich was zu diesem Thema hier gefunden habe. Seit drei Wochen reite ich auch wieder seit ich vor neun Monaten mit 50 Jahren eine HTEP bekommen habe. Ich bin auch noch recht vorsichtig, habe zum Glück eine tolle Hannoveranerstute, die leichtrittig und von gutem Charakter ist. Ist toll wieder zu reiten.

    Ich denke, wann man nach so einer OP wieder reiten kann, hängt von den Umständen ab. In der Regel sollte damit aber mindestens drei Monate warten, weil der Knochen erst dann wieder eingeheilt ist, sagte mein Arzt. Ich habe es die ersten paar Mal auch erst mit einem Springsattel versucht, weil ich mit dem tiefen Dressursitz erst noch Probleme hatte (mit den Adduktoren), aber jetzt geht es mit dem Dressursattel auch wieder. Zumindest mal für eine Stunde ins Gelände, danach wird es aber wieder unbequem. Die Beweglichkeit fehlt da noch etwas.
    Wichtig ist mir auch der Anfassriemen vorne am Sattel, den ich vorher nicht hatte. Soweit meine Tipps. Ach ja und dass ich ein Handy im Gelände dabei habe oder eine weitere Person.
    Eure Karin

  7. Hi, bin gerade auf das Thema gestoßen arbeite gerade an einer Seite für eine bekannte, und wollt mich etwas einlessen.
    Schade das ich nichts zum Thema sagen kann.

    Aber Super Seite :)

  8. Hallo, alle Ihr “Leidensgenossen”,
    ich habe vor 13,5 Jahren eine mit der ersten zementfreien HTEP bekommen. Weil ich vorher beinahe unbeweglich war habe ich ab 3/4 Jahr nach der OP G E L E B T!!! und alles gemacht (ausser Extrem-Sport natürlich) wovon ich 40 Jahre lang nur träumen konnte, so auch, auf ein Pferd zu steigen. Ich hab’s versucht, es hat mir gefallen und es ging jedesmal besser. Jetzt hat sich meine Prothese gelockert und ich brauche einen Wechsel. Aber nicht, weil ich vom Pferd gefallen wäre, sondern, einerseits naturbedingt zum anderen weil ich in den letzten 2 Jahren des öfteren gestürzt bin (oder bin ich gestürzt, weil sie sich gelockert hatte und ich nicht mehr sicher auf den Beinen war??). Jeder, der eine TEP hat, MUSS damit rechnen, dass man nochmal “dran glauben muss”. Fakt ist, die neue OP steht in 10 Tagen an, die Angst frisst mich auf…., aber genauso Fakt ist, dass ich in mein altes/neues Leben zurück möchte und wiederum alles das machen werde, was mir in den Sinn kommt, im Rahmen des Möglichen natürlich.
    Liebe Grüsse
    Hanna

  9. Liebe Hanna,
    ich dachte an dich in jenen Tagen und bin überzeugt, dass es jetzt schon wieder aufwärts geht. Du wirst auch wieder reiten und auch sonst Freude am Leben haben, wie zuvor auch.

    Mit der Verweildauer der Prothese von gut 13 Jahren bis zur jetzigen Revisions-OP lagst du ja fast im Schnitt. Wird heute eine Schaftprothese eingesetzt, sollte sie mit etwas Glück 20 Jahre stabil verankert bleiben.

    Ich hoffe sehr, du postest mal wieder hier bei mir. Interessiert mich, wie es weiter geht. Du kannst auch gerne mailen. Dann bist du ge- und beschützter.

    Es grüßt dich herzlich Astrid

  10. Hallo,

    ich finde es klasse das auch mit den Künstlichen Hüftgelenken geritten wird. Ich bin zwar noch sehr jung (21) aber ich kämpfe seit einiger Zeit um Künstliche Hüft und Kniegelenke.
    Ich weiß das diese nur eine gewisse Zeit halten und das ein Sturz beim reiten fatal sein könnte. Aber mir ist auch bewusst das ich mit meiner schweren gelenkserkrankung vielleicht in 20 jahren auch keine künstlichen gelenke mehr brauche weil mein körper durch die fehlstellungen so kaputt ist das diese mir die schmerzen auch nicht mehr nehmen können.

    Wie soll das leben denn auch lebenswert sein wenn man Knie garnicht bewegen kann und Hüften nur minimal. Meine lösung fürs laufen (ein kleiner trettroller) wird auch nicht anerkannt und so gibt es in geschäften immer wieder ärger. In Bahnen wird man angemacht oder einmal sogar geschlagen weil man die beine nicht weg nehmen kann.

    Glg

  11. Zu Beitrag von Nicole:

    Oh je, das gibt es ja nicht, dass andere Menschen zu so was im Stande sind. Ich überlege wie es dazu gekommen sein könnte, dass du angemacht oder gar geschlagen wurdest wegen deiner körperlichen Einschränkungen. Ich finde das schlimm.

    Wahrscheinlich hast du eine sehr schwere Form einer chronisch degenerativen Gelenkerkrankung? Anders kann ich mir das nicht erklären, dass du jetzt schon mehrere Arten an Gelenkersatz benötigst. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man inzwischen nicht mal mehr die notwendigsten Heil- und Hilfsmittel von den Kassen erstattet bekommt. (Bei dir der Tretroller, bei mir die orthopädiemechanischen Dinge.) Damit bist du nicht allein.

    Da du noch jung bist und sicher auch so aussiehst, vermuten andere Menschen, wenn sie dich so sitzen sehen sicher überhaupt nicht, dass du in deinen Bewegungsmöglichkeiten so eingeschränkt bist und halten das Sitzenbleiben in der Bahn aus reiner Unwissenheit für Böswilligkeit, kann ich mir vorstellen. Wenn du es schaffst dein Schicksal zumindest ab und zu gelassen zu nehmen, werden das auch die Menschen um dich herum bemerken und positiv mit dir umgehen. (Auch wenn das mit der Gelassenheit zwar nicht leicht aber umso mehr erstrebenswert und für dich sehr nützlich sein wird.) Andernfalls kann dein – wenn auch wegen der Schmerzen usw. durchaus berechtigtes “mürrisches” Verhalten – zu solchen Missverständnissen führen. Leider ist das nicht zu ändern.

    Ich weiß, dass es “saumäßig” schwierig ist, das alles auszuhalten. Trotzdem wird sich Hartnäckigkeit in Bezug auf die künstlichen Gelenke früher oder später auszahlen. Alles Gute!

    Deine Georgina

  12. Hallo

    ich ( 43 männl. )bin nach einem schweren Reitunfall nun vor 6,5 Wochen endlich an meiner demolierten Hüfte operiert worden . Habe nun eine zementfreie Mayo tep eingesetzt bekommen un kann es kaum abwarten wieder reiten zu können. Spätestens im Mai kommenden Jahres sitze ich auf meiner Hafi Stute .
    Meine Beweglichkeit ist inzwischen besser als voher , und Schmerzen habe ich nach soeben erledigter Reha auch nicht.
    Was ist denn ein Leben ohne Reiten? Nur Mut , sonst verpasst man das Beste :-)
    Unfälle können überall passieren , man sollte das Risiko weitestgehend minimieren . Aber Reiten ist nach meiner Sicht auch nicht unbedingt gefählicher als Fahrradfahren in der Stadt
    Gruß
    Olaf

  13. Ah noch mal jemand und sogar in meinem Alter. Freue mich über deinen Kommentar. – Bin auch deiner Ansicht. Finde ich prima, dass du so genau weißt, was du willst und dich trotz allem nicht beirren lässt. Habe auch eine Hafistute. Sie passt immer himmlisch gut auf mich auf!

  14. @ all,
    ich freue mich riesig diese tolle Seite gefunden zu haben.

    Ich ( ferade 50 geworden) bin am Heiligen Abend, nach nur 9 Tagen, mit meiner neuen kurzschaft Mayo entlassenen worden und es geht aufwärts.
    Im Mail 2008 hatte ich einen schweren Reitunfall mit einem komplizierten Schenkelhalsbruch, leider war man n der Klinik der Meinung das besser zu reparieren anstatt es auszutauschen. Jetzt, nach 20 Monaten Leiden und umherhumpeln mit 3,6 cm unterschiedlichen Beinen und wenig beweglichkeit in der Hüfte, kann ich auf meinen Krücken G E R A D E gehen. Ich freue mich unbändig in 3 – 4 Monaten endlich wieder auf ein Pferd steigen zu dürfen und somit meinem Leben wieder seinen Sinn zurückzugeben.

    Ich danke EUch allen für diese tolle Seite, die mir richtig Mut macht.
    Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht Euch allen Silvi

  15. Hallo Zusammen,

    bin auf diese Seite gestoßen, weil ich jemanden mit meinen Problem suche. Ich habe zum Glück noch keine TEP, dafür aber zwei andere Hüft OPs. Chirurgische Luxation mit Schenkelhals und Pfannenrandtrimmung. Die eine OP ist 1,5 Jahre her, die andere war im März diesen Jahres.

    Jetzt habe ich wieder angefangen zu reiten (Ich habe einen sitzkomfortablen PRE) und habe aber von Mal zu Mal mehr Probleme. Ich habe Schmerzen in der Leiste, wo die “dicke Sehne” anfängt und irgendwie in sämtlichen Sehen und Muskeln. Alle sagen immer, die “Weichteile” müssen sich erst an die Spreitzung gewöhnen (komme beim Aufsteigen manchmal erst gar nicht richtig in die Sitzfläche…) und ich soll mir Zeit geben, aber ich bin doch etwas in Sorge. Habe erst in 3 Wochen einen Termin bei meinem Ortho und meine Physio ist Ratlos…

    Wie war das bei Euch, nach den OPs?

    Lieben Gruß!
    Tanja

  16. Nach all den Optimistischen Kommentare fühle ich mich wieder gestärkt auf eins meiner Pferden zu steigen.Ich komme gerade aus der Reha,vobei mir mit meine neue Hüfte sehr geholfen wurde.Deshalb mein besten Dank an Alle von der HEDON Klinik,Lingen.Und über diese Seite.Villeicht wirt jemand mit den Kopf schüttel,Oh Jeh der mit seinen 70 Jahren.Gruß an alle;Peter

  17. @Peter Wangelin: Genau das ist doch ein tollen Gefühl, oder etwa nicht? Sehr ermutigend mit 70 Jahren. Das würde ich mir auch wünschen! Vielen herzlichen Dank für deinen Beitrag! Herzliche Grüße Astrid

  18. @Tanja: Nachtrag zum Beitrag vom 19. August 2010:

    Bei den allermeisten ausgeprägten Hüfterkrankungen gibt es mit dem Abspreizen (Abduktion) mehr oder weniger Probleme. Meist liegt das leider in der Natur der Sache. Ich selbst konnte z.B. erst gut 9 Moinate nach den Ops. wieder einigermaßen gut im Herrensitz auf dem Pferd sitzen. Selbst heute nach 6 Jahren reicht es mir nach einer bis höchsten eineinhalb Stunden auf dem Pferd wegen der Problematik mit der Abduktion der Hüftgelenke. Danach schmerzt es.

  19. hey ,

    also ich habe jetzt mir 22 eine hüft tep bekommen ist jetzt ziehmlich genau 6 monate her.
    ich ahbe mich vorgstern das erste mal im schritt auf ein pferd draufgesetzt welches ich schon jahre kenne und auch vor der op geritten bin und es hat super geklappt es war zwar nur schritt und nur ne kanppe halbe stunde aber es hat geklappt jetzt wird es langsam gesteigert. also nur mut zum reiten und keine risiken eingegen und wenn das pferd mal unruhig werden sollte dann eben rechtzeitig absteigen oder aber gar nicht erst aufsteigen

  20. Hallo Alle zusammen,
    habe etwas über Reiten nach Einsetzen einer H-TEP gesucht. Ich bin 58 Jahre alte und reite seit dem ich Denken kann. Gangpferde Aegiedienberger und Isländer reite ich seit 1993. Am 16.06.2011 hatte ich einen Unfall. Bin beim Laufen von A nach B gestürzt und habe mir den Oberschenkelhals kurz unter dem Kopf gebrochen. Am 17.6. hat man mir dann erst einen Gammanagel eingesetzt. Nach 14 Tagen raus aus dem Krankenhaus. Einem Tag”in Freiheit” und dann wieder starke Schmerzen. Röntgen. Ergebnis der Gammanagel hatte sich durch den Kopf des Knochen gebohrt! Also innerhalb von 2 Wochen die 2. Op und ein künstliches Hüftgelenk. Danach Reha. Insgesamt war ich 2 Monate von zu Hause weg. Aber es geht mir jetzt endlich besser. Allerdings mache ich auch sehr viel Sport, speziell für die Muskulatur. Mir wurde gesagt, die neue Hüfte muss erst einwachsen und die Muskulatur muss sich auch wieder drumm rum bilden. Mein Bein ist von oberhalb des Hüftknochens bis eine handbreit über dem Knie 2x aufgeschnitten worden. Aber, wenn ich meine Pferde sehe, juckt es mir in den Fingern.
    Allerdings hätte ich nicht den Mut, wie der Herr mit 70 Jahren, gleich nach der Reha wieder zu Reiten. Da ist mir die Gefahr, dass die Hüfte wieder rausspringt zu groß. Und 2 OP`s reichen mir erstmal. Besonders die letze war sehr, sehr schmerzhaft. Aber alle die hier geschrieben haben, dass sie wieder reiten, machen mir Mut. Ebenso meine Aegiedienbergerstute, die sehr zuverlässig und sensiebel ist und auch schon vor dem Sturz immer “auf mich geachtet hat”. Wenn ich auf die Wiese komme, trotte sie schon immer neben mir her. Wenn ich die Unterarmgehstützen los bin, werde ich Bodenarbeit mit ihr machen. Mal sehen, was meine Ärztin sagt, wann ich wieder aufs Pferd kann. Ich würde mich freuen, mal zu hören, wie es dem 70 jährigen ergangen ist, der gleich nach der reha wieder geritten ist.
    Schöne Grüße Loni

  21. Hallo,
    ich habe auch vor 6 Monaten eine Tep bekommen, und möchte nun auch wieder reiten. Es ist noch nicht 100% gut bei mir, es zieht immer noch am Oberschenkel und drückt manchmal am “Hüftkopf”, auch mein Rücken tut mir noch weh, weil ich Jahrelang falsch gelaufen bin. Aber das wird bei den meisten auch so sein. Für den Rücken ist das Schritt reiten bestimmt gut hab ich mir gedacht. Deshalb würde ich gerne wieder aufsteigen ;-)
    Hat jemand ähnliche Erfahrung?

    LG Chrissy

  22. Hallo Ihr Lieben,

    bin heute auf diese Seite gestossen und mache mir Mut für die Op, die noch ansteht.
    Reite seit 35 Jahren (bin jetzt 48 J) und kann mir einfach nicht vorstellen ohne Pferde und reiten zu sein.
    Leider sind beide Hüften sehr schlecht und sollten beide eine Htep bekommen. Ob ich mit 2 “neuen Hüften wieder aufs Pferd kann ? Ich reite meinen lieben Don (22 J.) seit fast 18 Jahren und er ist sehr zuverlässig.
    Im november habe ich noch einen Sprechstundentermin in der Klinik . Mal sehen was der Operateur zum Reitwunsch sagt. Ich schreibe wie es bei mir weiter geht.
    Liebe Grüße
    Michi

  23. Hallo, ich habe stark und schnell fortschreitenden chronische Polyarthritis und zwischenzeitlich ein versteiftes Handgelenk links und das zweite wird in 2012 versteift. Von Seiten der Ärzte wird mir natürlich abgeraten zu reiten, aber ich will unbediingt wieder aufs Pferd, das is das einzige, das mich psychisch aufrecht hält. Ich reite western und habe daher in den Händen kaum Gewicht beim Reiten, das ist nicht das Thema. Mein Problem ist nur der schwere Sattel, der relativ neu ist und auf den ihc auch nicht verzichten möchte. Hat vielleicht jemand aus Erfahrung Tipps, wie ich mit dem schweren Problem umgehen könnte? lg und allen alles gute!
    Ida

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